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Auf einem ehemaligen Tabakfeld entstand 2020 während der Corona Pandemie die Idee für einen modernen Dreiseithof inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte. Nicht weit von Berlin und Hamburg entfernt soll dieser Ort das ausgleichende Momentum zum trubeligen Großstadtleben bilden.

Baubeginn: 2021
Fertigstellung: Frühjahr 2025

Architekt: Klaus Künkler, Schwerte an der Ruhr

Weitere Informationen

Die Architektur des Gebäudes zeichnet sich durch einen modernen Baustil aus, der durch klare Linien und minimalistische Formen geprägt ist. Ein herausragendes Merkmal ist das Dach, das mit vorbewitterten Stehfalzblechen der Firma RHEINZINK verkleidet wurde. Diese hochwertigen Titanzinkbleche bieten nicht nur eine ästhetisch ansprechende Optik, sondern auch eine hohe Langlebigkeit und Nachhaltigkeit.

Die vorbewitterten Stehfalzbleche verleihen dem Dach eine elegante, gleichmäßige Oberfläche, die sich harmonisch in das Gesamtbild der modernen Architektur einfügt. Dies unterstreicht den Anspruch auf Qualität und Beständigkeit, der in der gesamten Bauweise des Hauses zum Ausdruck kommt. Neben dem Dach wurden auch andere Bauteile des Gebäudes mit diesen Blechen ausgestattet, was zu einem einheitlichen und stilvollen Erscheinungsbild beiträgt.

Die Fassade des Gebäudes wird von Lärchenholzbrettern geprägt. Das Holz aus den Wäldern der Umgebung verleiht dem Gebäude eine warme und natürliche Ästhetik, die einen schönen Kontrast zu den modernen Stehfalzblechen bildet. Das Holz bringt eine einladende und lebendige Textur in das Erscheinungsbild des Gebäudes und betont den nachhaltigen Ansatz der Bauweise.

Das komplette Dach wurde mit vorbewitterten Stehfalzblechen als profilierte Schar eingedeckt. Dabei wurde jede Schar (500mm) aus einer Länge von 8 Metern gefertigt und per Fest- und Schiebehafte auf der Unterkonstruktion befestigt.

Die belüftete Firstausbildung stellt ein besonderes Detail dar. Die Falze wurden vor der First umgelegt, aufgestellt und umgekantet. Die Sattelfirstabdeckung wurde in den Haftstreifen eingehängt.

Das Steildach mündet in eine versteckte Kastenrinne hinter der Lärchenfassade. Auch hier erfolgt die Abdeckung des Kopfholzes mit Titan-Zinkblech.

Die Ortgänge bestehend aus Flachblech, wurden oben mit Winkelfalz in die Dachfläche eingefalzt, unten mit Umschlag in Haftstreifen eingehängt. Die Befestigung erfolgte indirekt ohne Schrauben.

Die Schornsteinverkleidung und die Fassade der Südseite wurde ebenfalls mit Scharen in Winkelstehfalztechnik umgesetzt. Auch hier wurde jede Schar aus einer Länge nach den Fachregeln für Klempnertechnik gefertigt.

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